Nur wenige Sportarten sind so weltumspannend wie die Formel 1, die mittlerweile in etwa zwanzig Ländern auf allen Kontinenten präsent ist, um ihre Rennen zu veranstalten. Auch wenn die Rennen von mehr Technik dominiert werden als von fahrerischen Mut und Können, wie das früher der Fall war, hat die Rennserie nichts von ihrer Ausstrahlung verloren.

Die Rennen werden seit 1950 alljährlich ausgetragen und seitdem von großen Persönlichkeiten wie Michael Schumacher, Ayrton Senna, Alain Prost, Niki Lauda und vielen anderen geprägt.

Aber auch traditionelle Rennställe, allen voran Ferrari, haben jahrzehntelang mit ihren Siegen, Niederlagen und Geschichten viel zur Popularität des Formel-1-Zirkus beigetragen.

Höhen und Tiefen der Scuderia Ferrari

Die roten Rennboliden aus Maranello waren als einziges Team seit 1950 vom Start der Formel-1-Rennserie mit dabei. Gleich in den beiden ersten Jahren war Alfa Romeo der schärfste Konkurrent von Ferrari. Nach Änderungen im Reglement, dem Rückzug von Alfa Romeo und der Verpflichtung von Ascari folgten die ersten beiden Weltmeistertitel 1952 und 1953.

In den 1960er- und frühen 1970er-Jahren musste Ferrari eine lange Durststrecke hinter sich bringen, ehe es mit der Verpflichtung von Niki Lauda wieder aufwärts ging. Er wurde 1975 und 1977 Weltmeister und verpasste 1976 durch seinen Unfall am Nürburgring, der in die Geschichte des Sports einging, den WM-Titel nur knapp. Der Südafrikaner Jody Scheckter konnte 1978 nochmals die Fahrerwertung gewinnen, ehe wieder eine lange titellose Zeit anbrach.

Die Teams von McLaren, Williams, Benetton oder Williams-Renault dominierten die Szene bis zur Jahrtausendwende. Mit der Verpflichtung von Michael Schumacher gelang Ferrari eine Erfolgsserie von fünf Weltmeistertiteln in Folge in den Jahren 2000 bis 2004. Nach dessen Abgang konnte der Finne Kimi Räikkönen 2007 nochmals den Weltmeistertitel gewinnen.

Die Folgejahre wurden von Red Bull mit Sebastian Vettel als vierfachem Weltmeister dominiert, dessen Verpflichtung 2015 blieb aber erfolglos, denn mittlerweile hatte sich Mercedes als klare Nummer eins etablieren können.

Alle Hoffnung liegt nun auf dem Shooting-Star Charles Leclerc.